Yttrium

Die Erleuchtung.

[one_third]yttrium[/one_third]

Yttrium verdankt seinen Namen dem norwegischen Ort Ytterby. Das stark phosphoreszierende, weiche, silbrig-weißes Metall ist in kompakter Form gegenüber Luft recht stabil, als Pulver reagiert es durch spontane Selbstentzündung. Wie Scandium ähnelt auch Yttrium chemisch am ehesten dem Aluminium. Yttrium hat vielfache Verwendung: in der Reaktortechnik dient es als Hüllmaterial für Kernbrennstäbe, in der Fernsehtechnik wird es zur Erzeugung roter Fluoreszenz benötigt. Wie auch Neodym findet es in seinen Legierungen mit ferromagnetischen Metallen Verwendung als Permanentmagnet.

 

Wichtige Anwendungsgebiete

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• Energiesparlampen, LEDs, Plasmabildschirme,
• Lambda-Sonden, Zündkerzen,
• Reaktor-Rohre,
• Permanentmagnete mit hoher Leistung
• Heizdrähte, Laserkristalle, Mikrowellenfilter,
• Elektrolyte in Brennstoffzellen

 

Fakten

Entdeckung:
1794 gelang dem finnischen Chemiker Johan Gadolin die Isolierung von Yttererde. 1843 zeigte Mosander, dass Yttererde Erbium, Terbium und Yttrium enthielt.

Ordnungszahl: 39
Spezifisches Gewicht: 4,472 g/cm3
Schmelzpunkt: 1.526 °C
Siedepunkt: 3.336 °C
Massenanteil/Erdhülle: 26 ppm